Modulares Lernen

Beim modularen Lernen werden Kurse und Trainingsprogramme nicht als monolithische Blöcke konzipiert, sondern aus eigenständigen Lernmodulen zusammengesetzt. Jedes Modul behandelt ein abgeschlossenes Thema und kann unabhängig oder als Teil eines größeren Lernpfads eingesetzt werden.

Vorteile des modularen Ansatzes

  • Flexibilität: Module können für verschiedene Zielgruppen und Lernpfade neu kombiniert werden
  • Wiederverwendbarkeit: Einmal erstellte Module lassen sich in verschiedenen Kontexten einsetzen – das spart Erstellungsaufwand
  • Einfache Aktualisierung: Nur das betroffene Modul muss aktualisiert werden, nicht der gesamte Kurs
  • Personalisierung: Lernende absolvieren nur die Module, die für ihre spezifische Rolle oder ihren Kenntnisstand relevant sind

Modulares Lernen in der Praxis

In einem modularen Lernprogramm könnte ein Onboarding-Pfad beispielsweise aus Basis-Modulen für alle Mitarbeitenden und rollenspezifischen Ergänzungsmodulen bestehen. Die Basis-Module sind für alle identisch, während die Zusatzmodule je nach Abteilung oder Funktion variieren.

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