Preboarding – was bedeutet das wirklich?
Preboarding, manchmal auch Pre-Onboarding genannt, ist die Phase nachdem ein Kandidat das Angebot unterzeichnet hat, aber vor dem ersten Arbeitstag. Es geht darum, die Begeisterung hochzuhalten, administrative Aufgaben frühzeitig zu erledigen und neuen Mitarbeitenden den Kontext zu geben, den sie brauchen, um sofort durchzustarten. Typische Preboarding-Kontaktpunkte umfassen Willkommens-E-Mails, digitale Formulare, IT-Einrichtungen und eine Einführung in die Unternehmenskultur. Anders als das formelle Onboarding, das am ersten Tag beginnt und Monate dauern kann, findet Preboarding außerhalb des Büros statt und dreht sich alles um Vorbereitung und Vorfreude.
Warum Preboarding für Mitarbeitende bei der Bindung und dem Engagement wichtig ist
- 82 % höhere Bindungsrate bei Neueinsteigern ist mit Unternehmen verbunden, die ein strukturiertes Preboarding-Programm durchführen. HiBob
- Jeder dritte neue Mitarbeitende kündigt innerhalb der ersten 90 Tage, wenn er sich nicht verbunden fühlt – ein Risiko, das steigt, wenn zwischen Vertrag und erstem Tag Schweigen herrscht. Enboarder
- Mitarbeitende, die ein starkes Onboarding (einschließlich Preboarding) erleben, bleiben 69 % wahrscheinlicher mindestens drei Jahre, was Tausende an Wiedereinstellungskosten spart. Think Learning
- Dennoch haben 36 % der Arbeitgeber immer noch kein strukturiertes Onboarding, und lassen damit Engagement-Potenziale ungenutzt. Genius
Kurz gesagt: Preboarding schließt die tote Zone zwischen Angebot und Startdatum, schützt Ihre Recruiting-Investition und stärkt frühe Engagement-Kennzahlen.

Preboarding vs. Onboarding – Was ist der Unterschied?
Preboarding beginnt in dem Moment, in dem ein Angebot unterzeichnet wird, und dauert bis zum ersten Tag. Es bereitet neue Mitarbeitende mit praktischen Details und einem Zugehörigkeitsgefühl vor. Es deckt die Admin- und Begeisterungs-Grundlagen ab: Willkommensnachrichten, digitale Formulare, IT-Einrichtung, Kultur-Snippets und einen klaren Wochenplan – typischerweise von HR und dem einstellenden Manager gesteuert.
Onboarding beginnt am ersten Arbeitstag und kann 30–90 Tage oder länger dauern. Der Fokus verlagert sich von der Vorbereitung zur vollständigen Integration: rollenspezifische Schulungen, tiefere Kultureinbindung, Zielsetzung, Mentoring und kontinuierliches Feedback. Starkes Onboarding verkürzt die Zeit bis zur Produktivität und hebt die 90-Tage-Bindungsrate, funktioniert aber am besten, wenn Preboarding bereits den logistischen Aufwand bereinigt und frühes Engagement aufgebaut hat.
Kurz gesagt: Preboarding legt das Fundament, damit Onboarding direkt in sinnvolles Lernen und Integration einsteigen kann, anstatt administrative Rückstände aufzuholen.
Preboarding-Checkliste
Nutzen Sie diese Kurzliste, um sicherzustellen, dass nichts durch die Ritzen fällt:
- Formulare gesendet & unterzeichnet (Angebotsschreiben, Steuer, NDAs)
- Willkommens-E-Mail + Lernen-Sie-das-Team-kennen-Video
- IT & Arbeitsplatz bereit (Konten, Hardware, Software, Schreibtisch)
- Handbuch & Richtlinien geteilt (Werte, Verhaltenskodex, Benefits)
- Wochenplan bestätigt (Schulungsslots, Einzelgespräche, Buddy-Mittagessen)
- Willkommenspaket verschickt, um frühe Markenaffinität aufzubauen
- Optionales Pre-Start-Event (Town Hall, virtueller Kaffee) zum Eisbrechen.
- Erinnerung am Vortag mit Parkplatz-Info, Dresscode oder Video-Call-Link.

Richtig umgesetzt schützt Preboarding Ihre Recruiting-Investition: Es steigert die Erscheinungsrate am ersten Tag, fördert frühes Engagement und führt nahtlos zu einem reibungsloseren Onboarding. Folgen Sie der Checkliste, halten Sie die Kommunikation aufrecht, und Sie verwandeln diese entscheidenden Wochen vor dem Start von einem Abbruchrisiko in ein Sprungbrett für langfristigen Erfolg.
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