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Kontinuierliches Lernen beginnt mit Kaffee – so arbeitet Löfbergs an der digitalen Kompetenzentwicklung

Rebecca Fisk

Löfbergs ist eine schwedische, familiengeführte Kaffeerösterei, die 1906 gegründet wurde. Mit drei starken Marken, einer Präsenz in zehn Kernmärkten und über 300 Mitarbeitenden in sechs Ländern ist das Unternehmen ein führender Akteur in der internationalen Kaffeeindustrie. Wir sprachen mit Helena Eriksson, Leiterin Personalwesen bei Löfbergs, über ihr Engagement für kontinuierliches Lernen und digitale Kompetenzentwicklung.

Löfbergs ist in vielerlei Hinsicht ein Unternehmen, das vorne mit dabei ist. Das Unternehmen bezieht Kaffee aus 25 verschiedenen Ländern, besucht persönlich die Plantagen seiner Produzenten und gehört zu den weltweit größten Einkäufern von Fairtrade-zertifiziertem Kaffee. Bei einer Produktion von rund zehn Millionen Tassen pro Tag sind die Anforderungen an die Organisation hoch.

– Der direkte Kontakt zu den Kaffeebauern sichert nicht nur eine Vielfalt an Geschmäckern und Aromen, sondern fördert auch globale Nachhaltigkeit sowie faire Arbeitsbedingungen. Für Löfbergs ist es entscheidend, nachhaltig zu produzieren und sich gleichzeitig als Organisation weiterzuentwickeln. Um dies zu ermöglichen, wird die Weiterbildung der Mitarbeitenden priorisiert – sowohl vor Ort als auch digital, erklärt Helena Eriksson.

Helena Eriksson, HR Manager bei Löfbergs

Ein zentraler Ort für Lernen

Löfbergs nutzt Learnifier als Lernplattform für die gesamte Organisation. Das Angebot umfasst sowohl freiwillige als auch verpflichtende Kurse – von Lebensmittelsicherheit und Geschäftsethik über Kaffeewissen bis hin zu Systemanleitungen. Für Helena ist es wichtig, dass alle Mitarbeitenden, die möchten, Zugang zu Lernen haben.

– Wir hören auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und entwickeln unseren Kurskatalog kontinuierlich weiter. Ein Beispiel ist ein kurzer Film, der zeigt, wie man sich im Organigramm des Unternehmens orientiert – eine Maßnahme, die sich als besonders effektiv erwiesen hat. Oft sind es kleine, aber wichtige Dinge, die die Effizienz im Unternehmen steigern.

– Als Führungskraft ist es unbezahlbar, sehen und messen zu können, wie weit die Kursteilnehmenden gekommen sind und wo zusätzliche Unterstützung benötigt wird.

Maßgeschneidertes Onboarding und Wissensmessung

Ein weiterer Bereich, in dem die Lernplattform für Löfbergs einen großen Unterschied macht, ist das Onboarding. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, dass neue Mitarbeitende schnell und sicher in ihre Rolle finden, und hat dafür einen strukturierten Onboarding-Prozess in Learnifier entwickelt.

Nach der Vertragsunterzeichnung erhält der neue Mitarbeitende automatisch eine Willkommens-E-Mail und durchläuft ein digitales Preboarding mit relevanten Informationen über das Unternehmen. In der ersten Arbeitswoche folgt ein umfassendes Onboarding, ergänzt durch Kurse und rollenspezifische Schulungen. Verpflichtende Schulungen in Hygiene und Lebensmittelsicherheit sind dabei besonders wichtig.

Durch die Integration zwischen Learnifier und dem internen Kompetenzmodul erhalten Führungskräfte einen klaren Überblick über den Lernfortschritt und die Kompetenzen jedes Einzelnen.

Ein transparentes Führungsprogramm

Bei Löfbergs gilt die Überzeugung, dass sichere Führungskräfte sichere Mitarbeitende schaffen. Vor diesem Hintergrund hat Helena Eriksson an der Entwicklung eines strukturierten Führungsprogramms mitgewirkt, das aus vier Modulen besteht. Der Fokus liegt unter anderem auf Selbstreflexion, Teamentwicklung, Konfliktmanagement und dem Verständnis für das Geschäft des Unternehmens.

– Das Führungsprogramm findet zwar physisch statt, aber wir nutzen die digitale Lernplattform intensiv, um alle relevanten Dokumente und Informationen an einem zentralen Ort zu bündeln. So haben auch die übergeordneten Führungskräfte Einblick in Inhalte und Fortschritte. Das schafft Sicherheit, Transparenz und einen reibungslosen Ablauf in der Organisation.

Heute wird ein Großteil der Kurse direkt von der Personalabteilung in Learnifier erstellt, während das Fachwissen aus der gesamten Organisation stammt.

– Unsere Hoffnung ist, dass künftig mehr Abteilungen selbst Inhalte erstellen und zum Kursangebot beitragen. Durch ein offenes Lernangebot entsteht eine wachsende Lernkultur. Es gibt einen Ozean an Wissen im Unternehmen – man muss nur die Initiative ergreifen, schließt Helena Eriksson.

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What is learning and development?

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