Manager müssen heute sowohl formales als auch informales Lernen berücksichtigen, um das Entwicklungspotenzial und die Ergebnisse ihrer Teams zu maximieren – und gute Technologie wird benötigt, um beides zu unterstützen. Formales Lernen bezieht sich auf konkrete Bildungsinitiativen wie Onboardings, Führungskräftetraining usw. Informales Lernen ist das, was im Alltag passiert – in Zusammenarbeit zwischen Kolleginnen und Kollegen, in Diskussionen, Gesprächen, Meetings, Workshops oder beim Kaffee.
Wie Sie Lernen zu einem natürlichen Teil der Arbeit machen: 15 praktische Tipps
Nach Gesprächen mit Hunderten von Managern monatlich haben wir hier eine Checkliste mit 15 konkreten Tipps zusammengestellt, die Unternehmen und Organisationen helfen, Lernen zu maximieren.
1. Mit den richtigen Fragen beginnen
Klären Sie das Warum, Wer, Was und Wie. Für wen ist die Schulung? Was ist das Ziel? Welches Inhaltsformat passt am besten zu Ihren Lernenden? Diese Antworten legen das Fundament für den Erfolg.
2. Foren zum Teilen und gemeinsamen Erstellen von Wissen schaffen
Haben Ihre Mitarbeitenden Räume (physisch oder digital), um Ideen und Erfahrungen zu teilen? Fragen Sie sie, was funktioniert – oder nicht – und bauen Sie darauf auf.
3. Entwicklung in Einzelgesprächen und Entwicklungsgesprächen zur Priorität machen
„Ich lerne das, wenn ich Zeit habe“ funktioniert selten. Besprechen Sie Entwicklungsziele regelmäßig in Einzelgesprächen und halten Sie sie lebendig durch Nachverfolgung.
4. Einen Lernplan erstellen
Wenn Sie Kompetenzlücken und Lernwünsche identifiziert haben, erstellen Sie einen einfachen Plan mit Zeitrahmen und Meilensteinen. Er muss nicht aufwendig sein – aber er muss nachverfolgt werden.
5. Menschen Zeit zum Lernen geben
Unterstützen Sie kontinuierliches Lernen, indem Sie während der Arbeitszeit Zeit dafür einräumen. Einige Unternehmen widmen bestimmte Tage oder Stunden der Selbstentwicklung – was ist Ihre Version davon?
6. Psychologische Sicherheit aufbauen, um Lernen zu fördern
Menschen müssen sich sicher genug fühlen, um Fragen zu stellen, zu experimentieren und Erkenntnisse zu teilen. Ohne dieses Fundament helfen selbst die besten Plattformen nicht weiter. Zögern Sie nicht, bei Bedarf Experten hinzuzuziehen.
7. Verfügbare Schulungen in einem Kurskatalog sichtbar machen
Menschen können nicht lernen, wovon sie nicht wissen, dass es existiert. Erstellen Sie einen einfachen Kurskatalog und stellen Sie sicher, dass Mitarbeitende wissen, wo sie ihn finden.
8. Smalltalk nicht unterschätzen
Informelle Gespräche (persönlich oder digital) sind Nährböden für Ideen und stärkere Beziehungen. Schaffen Sie Raum dafür.
9. Engagement in Workshops und Meetings steigern
Wir alle kennen unproduktive Meetings. Zum Glück gibt es bewährte Methoden, um sie ansprechend und lernreich zu gestalten.
10. Die „Power Skills“ Ihres Teams stärken
Vergessen Sie „Soft Skills“ – es sind eigentlich Power Skills wie Kommunikation, Zusammenarbeit und Anpassungsfähigkeit. Diese sind in der heutigen Umgebung geschäftskritisch.
11. Von anderen lernen, das Rad nicht neu erfinden
Schulungen von Grund auf neu erstellen? Sprechen Sie mit Kollegen oder anderen Teams, die Ähnliches getan haben. Wiederverwenden, anpassen und auf dem aufbauen, was bereits funktioniert.
12. Video als Lernmedium nutzen
Video ist ein leistungsstarkes Lernmedium. Der Einstieg ist einfacher als gedacht – nutzen Sie Ihr Smartphone, investieren Sie in ein Mikrofon und Licht und erkunden Sie kostenlose oder günstige Bearbeitungstools.
13. Sich von Daten leiten lassen
Keine Daten, keine Verbesserung. Sammeln Sie Feedback durch Umfragen oder messen Sie den Einfluss (z. B. eingesparte Zeit, Leistungsgewinne). Nutzen Sie das Gelernte zur Weiterentwicklung.
14. Lernreisen automatisieren und personalisieren
Automatisierung spart Zeit und steigert das Engagement. Zum Beispiel: Schreiben Sie neue Mitarbeitende automatisch in das Onboarding ein oder lösen Sie Lernpfade basierend auf abgeschlossenen Kursen aus.
15. Lernen und Wissen auf einer Plattform zentralisieren
Wenn wichtige Informationen verstreut sind, gehen Zeit und Energie verloren. Nutzen Sie Slack oder Teams für den Austausch in Echtzeit, aber speichern Sie langfristiges Wissen und Lerninhalte in einem zentralen Hub wie einer Lernplattform, einem Intranet oder Google Drive.





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